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Pariser Platz und Brandenburger
Tor
Der Pariser Platz war im Kalten Krieg vielleicht noch mehr bekannt
als der Potsdamer Platz, obwohl es ihn auch gar nicht mehr gab. Aber
das Brandenburger Tor stand nämlich weiterhin an seinem Platz -
allerdings im Sperrgebiet der Berliner Mauer. Dort beeindruckte es
die Touristen aus der zweigeteilten Welt. In Ost-Berlin stand man
dann an der Absperrung vor dem leeren (Schusszone) Pariser Platz und
schaute in Richtung Goldener Westen. In West-Berlin stand man auf
Podesten und spähte hinter den Eisernen Vorhang.
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Abgesehen von der Unterbrechung im Kalten Krieg war
und ist der Pariser Platz einer der schönsten Plätze Berlins. Von
dort aus ist alles in Berlin Mitte bequem zu erreichen. Der
Prachtboulevard Unter den Linden stießt auf den Platz und der
Tiergarten fängt hinter dem Brandenburger Tor an. Der Potsdamer
Platz, das Reichstagsgebäude (Bundestag) und das Kanzleramt sind nur
Gehminuten entfernt. Vor, durch und hinter dem majestätischen
Brandenburger Tor gab's stets Paraden: von preußischen Königen und
Napoleon, von deutschen Kaisern und Revolutionären. Von den Nazis und
den Siegermächten. Nach der Wende dann nochmals von den Amis an einem
Tag der Deutschen Einheit (links).
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Einst berüchtigt für den Fackelzug von uniformierten
Nazis (SA) nach Hitlers Machtergreifung, geht es nun rund ums
Brandenburger Tor ziemlich friedlich zu. Mit Volksfesten und der
Fanmeile bei entsprechenden Anlässen. Links das wiedererbaute Hotel
Adlon und das Fest zur Eröffnung der neuen US-Botschaft. Letztere
hatte dort schon einmal unter den Nazis ihren Sitz. Aber nur kurz,
dann kamen Weltkrieg und Eiserner Vorhang. Die Anwesenheit der Amis
auf einem alten Gebiet der Berliner Mauer ist symbolträchtig, denn
ohne sie hätte West-Berlin (und die BRD) niemals den Kalten Krieg
überlebt. Auch bei der Wiedervereinigung waren sie, natürlich neben
Gorbatschow, ausschlaggebend.
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Spannende Geschichte als unterhaltsame
Story
»Berlin Mitte und die Welt - wie sie einmal war« mit
über
750 reich betexteten Bildern
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